Michaele Brüll

 

Michaele Brüll, in Aachen geboren arbeitet seit 2002 in Berlin. 
Sie kommt aus der Malerei und beschäftigt sich seit einiger Zeit mit einem Material das für eine verführende, transparente Oberfläche steht: Die Nylonstrumpfhose. 
Ein Material, dass im 20-zigsten Jahrhundert jüngst erfunden, den Weltmarkt veränderte, setzt manches Frauenbein immer noch und geradezu en vogue.

 

Michaele Brüll sagt:" Ich ziehe Bilder an". Transparente Dehnung, gespannte Oberflächen, Nähte ziehen sich wie Zeichnungen über die Bildfläche. Brüll arbeitet in Einzelbilder, Serien und wandgreifenden Bildblöcken. Abstrakte Muster, Vorstellungen von Symmetrie und 
Kreisförmigkeit, das Wiedererkennen eines Gebrauchsgegenstandes sind Elemente 
in ihren Arbeiten. 
An den Nylonstrumpfhosen gebundene Erinnerungen und Phantasien und Brülls ureigenste Form
abstrakte Konstruktionen mit einer erotisch-ironischen Note zu verbinden, gibt sie dem Betrachter
die Möglichkeit: Sich mit der Frage nach der eigenen Identität zu verbinden. Bei allem scheinbar rationalen Vorgehen sind ihre künstlerischen Resultate voller sinnlicher Ironie, Humor und Lebenspoesie

 


Vita

 
1991-1995 Fachhochschule Ottersberg, Kunststudium der Malerei
bei Prof. Michael Kohr und Prof. Madleine Jahn-Pütz 
1989-1991 Malschule Paul Pollock, Freiburg im Breisgau 
1987-1988 Freie Kunstschule Stuttgart 

Einzelausstellungen  


2003 Treue zahlt sich aus, Galerie Kryptische Konzepte, Berlin
"drüber & drunter", Otto-Nagel-Galerie, Berlin
2002 phantastisch-elastisch, Galerie Foth, Freiburg
“1.Wahl”, Gedok-Künstlerinnenforum, Karlsruhe
2001 “1.Wahl”,Städtische Galerie Schwarzes Kloster, Gedok Freiburg
1999 100 Netzwerk, Galerie Robert Keller, Kandern
1998 100 Netzwerk, Galerie Jutta Fink, Heitersheim
100 Netzwerk Kunstkontor, Kehl
1996 Städtische Galerie Schwarzes Kloster Freiburg Gedok (mit Olga Allenstein)
Galerie 51, Hilden
1995 Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
1994 Galerie Glassgo, Hamburg

 Gruppenausstellungen 

2005 Sony Center-Potsdamer Platz-Durchzug, Berlin
Love-Londonart, Oxo-Tower-gallery, London
Arte é Vita, Neue Kunst in alten Kulturlandschaften, Potsdam
Böcklin´s Toteninsel, Adaptionen 
2004 Regionale 5-Verflechtungen - Städtische Galerie Stapflehus, Weil a. Rhein 
Arte e´ Vita, intern. juriertes Symposium mit Ausst. im Waschhaus 2004, Potsdam
Slubfurt-Schaufenster, Große Scharrnstrasse, Frankfurt-Oder
spätkauf, galerie temporaire, Berlin
Augen auf die Fingerspitzen, Gedok, Verborgenes Museum, Berlin 
Basell-Kunstpreis, Polyolefine GmbH und Kunstverein-Wesseling
Grenzfälle-Grenzwerte, Kunstkreuz-Frankfurter Tor, Berlin
galerie temporaire-Kunst im öffentl. Raum, Lenaustr., Berlin
Galerie am Storchenturm, mit Gisela Ethaner-Schelble. u. Martin Kolbe, Berlin

2003 Z-Zeitgenössisch! Junge Kunst in Berlin, KPM - Gelände, Berlin
multiple joy, Galerie Foth, Freiburg
Wasser/Schleier-work-in-progress, temporärer Kunstladen, Gedok, Berlin
Fünf Plus-Gedok, Verborgenes Museum, Berlin

2002 Regionale 2002-Urbanität, Projektraum M54, Basel/Schweiz
Gedok-griffig, Städtische Galerie Schwarzes Kloster, Freiburg
„Gedok-Dessin“ free line, Musee des Beaux Arts, Mulhouse/Frankreich, (Katalog)

2001 BILDSCHÖNES, Markgräfler Museum, Müllheim
Zeitschnitt, Baden-Württembergischer Künstlerbund,
Städtische Galerie Karlsruhe, (Katalog)

1998 "Neugierig”, Städtische Galerie Schwarzes Kloster
Freiburg und "anGEDOKt”, Stadth.Neuenburg am Rhein

1994 Kulturabteilung Gemeinde Lilienthal, bei Bremen
Kunstforum "Neustädter Bahnhof", Bremen

1993 Weilburger Förderpreis für Bildende Kunst 1993
Teilnahme (Katalog: Weilburg 1993)

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